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TV Freiburg-Herdern einfach schlauer! Oder: KTV verteidigt nur ungern!
Es wurde ein gutes und spannedes Spiel zwischen den beiden einzigen ungeschlagenen Mannschaften (zumindest auf dem Feld) der Landesliga erwartet. Dies traf auch zu.
Im ersten Viertel hatte man das Gefühl, als sagten sich beide Mannschaften: "Das Spiel wird heute in der Offense gewonnen". Ein Offener Schlagabtausch der von den beiden Topscorern der jeweiligen Mannschaften geprägt war. Auf Karlsruher Seite zog Aufbauspieler De Frenes wie gewohnt zum Korb kassierte zwei Punkte oder das Faul. Die Freiburger konzentrierten sich auf ihren Center Haug, der das gesamte Spiel unter den Brettern dominierte. Das erste Viertel ging knapp an die Freiburger mit 27:23.
Im zweiten Viertel wurde auf beiden Seiten offensive etwas abgebaut, trotzdem wurde noch immer nicht "richtig" verteidigt, vielmehr schichten die Karlsruher ihre Gegner ein ums andere Mal an die Linie, was die Freiburger zumindest in diesem Viertel nicht ausnutzen konnten. Um für Gleichgewicht unter den Brettern zu sorgen, wechselte sich nun Spielertrainer Faas ein, der durchweg ein sehr gutes Spiel machte. Kurz vor der Halbzeit verletzte sich Pfirrmann schwer und musste das Spiel direkt ins Krankenhaus verlassen. Der KTV ging mit einer Ein-Punkt-Führung in die Halbzeit.
Das dritte Viertel war wohl das beste Viertel der Karlsruher. Es wurde jetzt etwas härter verteidigt, die Freiburger schafften im ganzen Viertel nur drei Feldkörbe. Im Angriff lief auch beinahe alles was man versuchte. Die Plays konnten beliebig gespielt werden, es folgte meistens ein Korberfolg. Diese Tatsache brachte die Freiburger Gemüter zum kochen. Nach einem Faul an Otter beschwerte sich ein Freiburger und bekam prompt ein technisches Foul. Coach Müller rastete auf der Bank aus und bekam auch noch eins. somit bekamen der KTV sechs Freiwürfe und anschliessenden Ballbesitz. Kurz danach erzielte der KTV seinen höchsten Vorsprung, beim Spielstand von 68:52. Mit 16 Punkten Vorsprung lehnte man sich zurück und hörte innerlich auf zu spielen.
Das letze Viertel begann mit ein 15:2 Lauf für die Herderner. (Über die Vietelpause gesehen sogar 19:2). Diese ersten drei Minuten waren spielentscheidend und die Schwäche der Karlsruher wurde ganz deutlich aufgedeckt. Keiner der Spielertrainer nahm eine Auszeit in dieser Phase, dadurch wurde es wieder zu einem knappen Spiel mit starkem Aufwind für Herdern. Die letzte Minute gehörte allein dem Freiburger Arneton, der während dieser Zeit alle 6 Punkte seiner Mannschaft erzielte. Kurz vor Schluß traf er nach einem schlecht verteidigten direkten Block zur Ein-Punkt-Führung. Es sind noch neun Sekunden zu spielen, der KTV nahm eine Auszeit. Der darauf folgende Einwurf an der Mittellinie kam leider nicht bei einem Karlsruher an und es konnte leider kein Punkt mehr erzielt werden.
Es spielten: Alex (2), Peter (10), Tomi (20), Mo (14), Tobi (9), Pat (2), Patrick (4), Pross, (6), Martin (17) |